PROJEKTE UND AKTIONEN

März 2017: Kinder- und Jugendparlament kämpft für Sauberkeit im Albertpark  Fähnchenaktion markiert Hinterlassenschaften von Besuchern und Hundebesitzern „Pfui Teufel“ steht auf den Fähnchen, die Clemens Jugel in seiner Hand hält. Als er auf dem Rasen im Albertpark einen weggeworfenen Kronkorken entdeckt, steckt er ein Fähnchen dorthin. „Grauenvoll, dass die Leute das nicht in die Mülltonnen werfen“, findet Clemens. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlaments (KIPA) macht der 11-jährige Schüler auf die Verschmutzung der Grünanlage in Freiberg aufmerksam. Überall stecken die rosafarbenen Markierungen im Boden: „PFUI“, „Uns stinkt’s“ ist darauf zu lesen. Zum sechsten Mal führt das KIPA diese Aktion schon durch. Nach der Schneeschmelze fallen die Hinterlassenschaften besonders auf: Glasscherben, Kronkorken und Hundehaufen kommen überall zum Vorschein. Etwas hat die Schüler diesmal besonders geärgert. „Manche Leute räumen die Hundehaufen zwar mit Plastikbeuteln weg, schmeißen dann aber die volle Tüte ins Gebüsch“, stellt Organisatorin Franziska Schwehm vom Amt für Bildung, Jugend und Soziales fest. „Das ergibt ja gar keinen Sinn.“ Insgesamt sei die Verschmutzung im Park aber zurückgegangen. „Wir beobachten, dass wir weniger Fähnchen in den Boden gesteckt haben“, stellt sie fest. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr.“ Nach der Aktion werden die „Fundstücke“ der Schüler von Mitarbeiter der Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung Freiberg mbH (GSQ) weggeräumt. Auch für das nächste Jahr ist die Fähnchenaktion geplant. Dann ziehen die Schülerinnen und Schüler wieder durch den Albertpark und halten Besucher und Hundehalter zu mehr Sauberkeit an.

 

 

Jahresrückblick 2016- “20 Jahre Kinder- und Jugendparlament Freiberg” Seit 1996 bestimmen in Freiberg die Kinder und Jugendlichen mit. Freiberg ist damit ein Vorreiter in Sachen Kinderbeteiligung. Über 550 Kinder und Jugendliche haben sich in diesen 20 Jahren im Kipa engagiert. Anlässlich des Jubiläums planten die jungen Parlamentarier einige Projekte und Aktionen. Besonders erfolgreich war der Schulhofcheck. Das Kipa hat eine Checkliste entworfen, mit der der Zustand der Schulhöfe bewertet wurde. 10 Freiberger Schulen haben sich an dieser Aktion beteiligt. Man kann sagen, dass die Freiberger Schüler in Großen und Ganzen mit ihren Schulhöfen zufrieden sind. Hier und da gibt es Reparaturen oder kleinere Mängel, die behoben werden müssen. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich nun mit der Umsetzung der Probleme. Zur 40.Sitzung im Mai gab es eine kleine Ausstellung auf der Rathausdiele, bei der man einen Einblick in die Arbeit der letzten 20 Jahre erhalten konnte. Zeitungsartikel, Bilder und Dokumente ließen auf die zahlreichen Erfolge des Kipas schließen. Am 4. Juni 2016 gab es ein großes, buntes Kinderfest im Pi-Haus als Geburtstagsparty. Auch ehemalige Kipas waren zu einem kleinen Generationentreffen eingeladen. Im September wurde an allen Freiberger Schulen neugewählt. Dies bedeutet vorallem an den Oberschulen, dem Förderzentrum, sowie dem Gymnasium einen hohen organisatorischen Aufwand. Jeder Schüler und jede Schülerin hat das Recht sich als Kandidat aufstellen zu lassen, beziehungsweise selbst zu wählen, wer die eigene Schule vertreten soll. Über Wahlzettel wird dann abgestimmt. In diesem Jahr sind alle Freiberger Schulen, mit Schülern der 3.-11. Klasse und somit von 9 bis 17 Jahren vertreten. Zum ersten Arbeitstreffen im September wurde ein neuer Vorstand gewählt. Im Oktober traf man sich zum Projektwochenende “Schweißarbeiten” im Pi-Haus. Bei diesem Projekt steht vorallem das gegenseitige Kennenlernen, sowie das Verstehen der Arbeit als KInder- und Jugendparlamentarier im Mittelpunkt. Folgende Arbeitsgruppen haben sich gefunden: – AG Schulhofcheck – AG Verkehr (Schulweg Karl-Günzel Schule) – AG Sportplätze (Sportplatz hinter dem Förderschulzentrum und Hartplatz hinter der Grube Halle) – AG Spielplätze (Spielplatz Schmiedestraße; Wasserspielplatz Albertpark) Im Dezember unterstützte das Kipa das Winterhausfest im Pi-Haus.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Facebook